Wenn Wahrheit erschüttert – Meine Gedanken…

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Es gibt so Ereignisse auf der Welt, da vergisst man nicht, was man an diesem Tag gemacht hat – als man von der Tragödie erfahren hat.

Ein tragisches Beispiel der 11. September 2001 (9/11).

Oder der Corona-Ausbruch vor sechs Jahren. Mittlerweile prägt „vor Corona“ vs. „nach Corona“ unseren Sprachgebrauch.

Jetzt reiht sich in dieser Sparte ein abscheulicheres Ereignis ein, obwohl es schon seit Ende 2018 mehr oder weniger im kleinen Umfang bekannt war. Die ersten weitreichenden Informationen und die breite öffentliche Berichterstattung über den neuen Missbrauchsskandal um Jeffrey Epstein begannen im Juli 2019, insbesondere nach seiner Verhaftung.

Die riesen Bombe platze dann 2025 (weit nach seinem vermutlichen Tod) und offenbarte uns, wie abscheulich, skrupellos, und menschenverachtend Menschen sein können. Sie verhalten sich, als könnten sie sich alles erlauben und als gäbe es für sie auf dieser Welt keine Grenzen. Sie machen die Spielregeln, und der Rest der Bevölkerung sind nur Bauern und Tölpel, die nach Lust und Laune aufs Spielfeld gesetzt werden. Wer nicht mehr brav alles toleriert, wird durch die nächste Figur ersetzt oder auf das Abstellgleis geschoben – das wurde uns deutlich vor Augen geführt. Sehr verharmlost ausgedrückt. Können sie sich wirklich alles erlauben, ohne je Konsequenzen zu tragen? Derzeit scheint es, als dienten nur kleine Fische als Sündenböcke, während die wahren Strippenzieher unberührt bleiben.

Die Akten offenbaren Abgründe so tief und dunkel, dass man meinen könnte, das Drehbuch eines Horror- oder Sci-Fi-Films vor sich zu haben – am Ende sogar schlimmer als alles Bisherige. Doch irgendwann muss man sich besinnen: Das ist keine Fiktion, sondern grausame, schonungslose Realität.
Eine Realität, die mich dafür schämen lässt, zur Gattung Mensch zu gehören.

Was tun wir mit all diesen Enthüllungen, der massenhaften Ungerechtigkeit und der düsteren Wahrheit?

Wir können nicht länger so tun, als wüssten wir es nicht. Wir müssen hinschauen, selbst wenn der Anblick schmerzt. Wir müssen handeln, auch wenn die Schritte klein sind. Aus Erkenntnis wird Verantwortung – und aus Verantwortung entsteht Veränderung. Nur so verliert die Dunkelheit ihre Macht.

Also sprecht darüber. Teilt Beiträge, sammelt Daten – bevor sie wieder versuchen, alles unter einem Deckmantel verschwinden zu lassen. Sonst wird auch dieses einschneidende Ereignis von der nächsten Sensation überschattet, die gezielt eingesetzt wird, um uns abzulenken.
Bleibt einfach bitte wachsam!

Vielleicht werden am Ende doch Wahrheit, Gerechtigkeit und Menschlichkeit siegen.

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