{"id":14834,"date":"2020-05-25T16:20:00","date_gmt":"2020-05-25T14:20:00","guid":{"rendered":"https:\/\/storie.de\/?page_id=13810"},"modified":"2026-03-12T14:25:11","modified_gmt":"2026-03-12T13:25:11","slug":"offener-brief-keine-zwangs-hospitalisierung-unschuldiger-in-institutionen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/smartunity.space\/stories\/thema\/offener-brief-keine-zwangs-hospitalisierung-unschuldiger-in-institutionen\/","title":{"rendered":"Keine Zwangs-Hospitalisierung Unschuldiger"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-group alignwide has-tertiary-background-color has-background is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\">\n<p class=\"has-normal-font-size\"><strong>Lieber Herr Jens Spahn,<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>da w\u00e4ren wir dann wieder.<\/p>\n\n\n\n<p>Inzwischen bin ich 49 Jahre alt und lebe weiterhin mit meinem Mann und dem innig geliebten Kater &#8216;Miau&#8217; in Mainz. Genau so stelle ich mir meine Zukunft auch vor, wie f\u00fcr Menschen \u00fcblich.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf meinen ersten offenen Brief zum leider immer noch akuten Thema, der weiter beabsichtigten zwangsweisen &#8220;Heim&#8221;Unterbringung, haben Sie noch immer nicht reagiert. Andere, die Sie angeschrieben haben, bekamen zumindest einen Standardbrief als Antwort, der, offensichtlich, aus unverbindlichen Textbausteinen erstellt war.<\/p>\n\n\n\n<p>Es geht an dieser Stelle also weiter um das sogenannte &#8220;Gesetz zur St\u00e4rkung von intensivpflegerischer Versorgung und medizinischer Rehabilitation in der gesetzlichen Krankenversicherung&#8221; (GKV-IPReG). <\/p>\n\n\n\n<p>Genauer, mir geht es um die Selbstbestimmung der davon Betroffenen. Es w\u00fcrde faktisch lebenslange &#8220;Heim&#8221;Unterbringungen medizinisch Versorgter erzwingen. Eine Gruppe, der unter anderem ich angeh\u00f6re, die besonderen Schutz braucht, da sie vulnerabel (verletzlich) ist.<br>Ich benenne Ihren aktuell in Verhandlung befindlichen Gesetzesentwurf im folgenden einfachheitshalber mit dem schlichten K\u00fcrzel IPReG.<\/p>\n\n\n\n<p>Von Geburt an habe ich eine fortschreitende Muskelschw\u00e4che, nicht therapeutisch umkehrbar. Seit fast 30 Jahren, mit Anfang zwanzig, bin ich st\u00e4ndig auf einen elektrischen Rollstuhl angewiesen, mit dem ich gut zurecht komme. Ebenso gut wie mit der neu dazugekommenden Beatmungsmaschine, die ich nun seit fast drei Jahren, Anfang Juni 2017, zum Weiterleben ben\u00f6tige.<\/p>\n\n\n\n<p>Weitere Hilfsmittel im Alltag sind H\u00f6rger\u00e4te, der Sprachcomputer und Brillen. Um sie \u00fcberhaupt nutzen zu k\u00f6nnen, brauche ich Assistenz, denn die Muskelschw\u00e4che erstreckt sich auf die vier Gliedma\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der k\u00f6rperliche Bewegungsradius ist von meiner Seite aus gering, doch das l\u00e4sst sich teilweise gut ausgleichen.<\/p>\n\n\n\n<p>Lebensqualit\u00e4t, Selbstbestimmung und Beeintr\u00e4chtigung schlie\u00dfen sich bei mir nicht aus.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Entscheidung vor drei Jahren, mich beatmen zu lassen, war von sehr gro\u00dfer Tragweite. Sie pr\u00e4gt und verl\u00e4ngert mein Leben. Ohne Beatmung w\u00e4re ich nat\u00fcrlich verstorben und nicht mehr bei meinen Lieben.<\/p>\n\n\n\n<p>In den letzten sieben Monaten, seit dem 17. August 2019 um genau zu sein, kommen verst\u00e4rkt \u00c4ngste und Depressionen dazu, wie bei den anderen Betroffenen, weil Ihre damals an die \u00d6ffentlichkeit gelangten Pl\u00e4ne unsere Existenz bedrohen. Denn invasiv Beatmete sollten pl\u00f6tzlich allesamt, ohne Unterschied, in Pflege&#8221;heime&#8221;.<br>Wir sollten pl\u00f6tzlich keine Individuen mehr sein, blo\u00df eine homogene graue Masse ohne Biographien, die einfach weggeschoben wird. Der psychische Druck wurde immens. Etliche haben jetzt mit Suizidgedanken bei der in Zukunft drohenden Unterbringung im &#8220;Heim&#8221; zu k\u00e4mpfen, sie werden in schlaflose N\u00e4chte und um ihre Lebensqualit\u00e4t gebracht.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein hoher Preis, wie ich an dieser Stelle unterstreiche, der auch (psychosomatisch, also letztlich k\u00f6rperlich) mit der Gesundheit bezahlt wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Das alles wird unter anderem durch die Art, wie sie in dieser Angelegenheit vorgehen, verursacht. Denn wir direkt oder auch &#8220;nur&#8221; indirekt Betroffene (wie die Ehepartner, Pflege\/Assistenz, Angeh\u00f6rige, Kinder, Freunde, Arbeitskollegen etc.) beobachten Ihr Vorgehen seitdem genau. Hierzu folgen noch mehr Erl\u00e4uterungen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir Beatmeten wurden, scheinbar \u00fcber Nacht, auf einmal nicht mehr als die diversen, vielf\u00e4ltigen Menschen, die wir sind, gesehen. Dazu passt es gut, dass Betroffene und ihre Verb\u00e4nde, beeintr\u00e4chtigte und nichtbehinderte Menschenrechtsaktivisten, durch die Presse vor vollendete Tatsachen gestellt wurden, statt bei dem Gesetzgebungsprozess bzw. dem Entwurf eingebunden zu werden. &#8220;Nichts \u00fcber uns ohne uns!&#8221; &#8211; klingelt bei Ihnen bei diesem in der Behindertenszene bekannten Slogan etwas? Mehrfach musste ich feststellen, dass Sie undemokratisch vorgegangen sind und uns vom Gestaltungsprozess ausgeschlossen haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Mainz ist \u00fcbrigens an vielen Orten barrierefrei. Dies erm\u00f6glicht mir ein Leben, was diese Bezeichnung tats\u00e4chlich verdient. Ehrenamtlich konnte ich in der Vergangenheit mehrfach etwas dazu beitragen, dass bauliche Hindernisse beseitigt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Meine Wohnung ist passend f\u00fcr mich hergerichtet, was etliche Jahre in Anspruch genommen hat. Ebenso wie das Kn\u00fcpfen von sozialen Kontakten vor Ort, da meine Kommunikationsm\u00f6glichkeiten zunehmend eingeschr\u00e4nkt sind (H\u00f6r- und Sprechbehinderung zusammen sind eine unpraktische Kombination, ganz n\u00fcchtern betrachtet. Auch damit l\u00e4sst es sich, unter den passenden Bedingungen, ganz gut leben).<\/p>\n\n\n\n<p>Jahrzehntelanges Aufbauen und Entwickeln von Alltagsstrategien w\u00fcrde mit &#8220;Heim&#8221;Unterbringungen zunichte gemacht werden. Alles Hab und Gut praktisch auf die Stra\u00dfe geworfen. Leben, die sich eben nicht nur um Behinderungen drehen, w\u00e4re dann einfach mal zuende.<br>Familien w\u00fcrden geprellt, die f\u00fcr die Zukunft ihrer beatmeten Kinder k\u00e4mpfen, also oft ihre gesamten Ressourcen (Geld, Zeit, Kraft, Liebe) investiert haben, damit ihre Lieben als Erwachsene ihre Leben leben k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit meinem heutigen Ehemann Thomas bin ich seit zwanzig Jahren liiert, den Kater &#8216;Miau&#8217; habe ich seit neun Jahren in meiner Wohnung, er wird im September zehn und stammt aus dem Tierheim. Beide sind unverzichtbar f\u00fcr mich, so wie auch mein nat\u00fcrlicher Lebensmittelpunkt mit dem, was zum gelungenen Leben geh\u00f6rt &#8211; bei mir zuhause.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-large\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/patientenstimme-sma.de\/stimmeblog\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2020\/05\/noIPReG-Miau.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3833\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>Wie Ihnen sp\u00e4testens nun bekannt ist, bin ich ambulant versorgt, und somit strukturell vor einer Infektion mit dem Corona-Virus ziemlich sicher. Letzteres ist Ihnen doch aus den Medien bekannt? Nat\u00fcrlich halte ich mich an die Regeln, um Neuinfektionen zu vermeiden. &#8220;Heime&#8221; haben sich in den letzen zwei Monaten wieder international als Hotspots von Infektionen (dies nicht erst seit Corona) und aktuell als Todesfallen sowie Orte unmenschlicher Isolation erwiesen. Es ging weit \u00fcber das hinaus, was die anderen B\u00fcrger notwendiger Weise zu unserer Sicherheit ertragen mussten und m\u00fcssen, um gegen die Pandemie vorzugehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Rede ist oft, das ganz zu recht, von Menschenrechtsverletzungen. Details dazu w\u00fcrden den Rahmen dieses Briefes sprengen, und sind f\u00fcr Interessierte ja auch leicht den elektronischen Medien zu entnehmen. Ein einziges Beispiel trotzdem: <a href=\"https:\/\/kobinet-nachrichten.org\/2020\/05\/07\/corona-macht-katastrophale-zustaende-sichtbar\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/kobinet-nachrichten.org\/2020\/05\/07\/corona-macht-katastrophale-zustaende-sichtbar\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Auf die von mir im ersten Brief an Sie zitierten Paragraphen der Gesetze im Grundgesetz, der UN-Konvention und der Tatsache des groben Versto\u00dfes gegen Menschenrechte, gehe ich hier ebenfalls nicht erneut ein. Darauf wurden Sie ohnehin in den zahlreichen Briefen und Stellungnahmen von Betroffenen und Organisationen hingewiesen.<br>Sicher kennen Sie diese Paragraphen schon auswendig, aus zahllosen Gespr\u00e4chen mit betroffenen Menschen (und den &#8220;indirekt&#8221; Betroffenen wie Pfleger, Angeh\u00f6rige etc). Wir sind hartn\u00e4ckig. Und Sie sind doch b\u00fcrgernah, nicht war? Die Betroffenen lie\u00dfen sich nicht mundtot machen, selbst die, die nicht mehr sprechen konnten, und &#8220;n\u00f6tigten&#8221; Sie unerm\u00fcdlich mit Ihnen zu reden. Daran wird sich auch nichts \u00e4ndern, wenn der Gesetzestext durchkommt.<\/p>\n\n\n\n<p>Uns kann man nicht ignorieren. Wir sind es gewohnt, dicke Bretter zu bohren. Schon durch unsere z\u00e4hen K\u00e4mpfe mit den Krankenkassen, um Grundbed\u00fcrfnisse abgedeckt zu bekommen. Beispiele dazu finden sich auch zahlreich im Internet. Das Ringen dazu nimmt h\u00e4ufig Jahre in Anspruch, das w\u00e4re dann ein eigenes Thema. Weshalb \u00e4u\u00dfern Sie sich nicht einmal verbindlich zu dieser zahlreichen Kritik? Seit nunmehr sieben Monaten haben Sie nun Gelegenheiten, wirklich auf die Fragen der Betroffenen und ihrer Mitstreiter einzugehen. Oftmals haben Sie sie vor laufender Kamera ungenutzt verstreichen lassen. Denn was Sie, anscheinend mit Getrickse, durchdr\u00fccken wollen, verst\u00f6\u00dft gegen verbriefte Rechte. Sie lie\u00dfen sich mit Rollstuhlnutzern fotografieren, schmetterten die wirklichen Inhalte aber ab, statt wirklich mit ihnen zu arbeiten. Ich komme nicht umhin festzustellen, dass einem das Wort im Mund umgedreht wurde, und auf die entscheidende Frage, das Recht auf Wohnen und Unversehrtheit, einfach keine Antwort zur\u00fcck kam.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich betone darum mit Nachdruck: Ihre Forderungen sind f\u00fcr Beatmete, die sich f\u00fcr ein Leben zuhause entschieden haben, existenz- und lebensbedrohend. In &#8220;Heimen&#8221; ist selbst der lebenssichernde Ablauf medizinischer Ma\u00dfnahmen nicht sichergestellt. Der geringe Personalschl\u00fcssel ist dabei eines der Hauptprobleme.<\/p>\n\n\n\n<p>Dort droht zum Beispiel, dass Sekret nicht rechtzeitig aus den Atemwegen abgesaugt werden kann, wenn es bei den Patienten oder &#8220;Bewohnern&#8221; mehrere Notf\u00e4lle gleichzeitig gibt. Die m\u00f6glichen Folgen sind Lungenentz\u00fcndungen, h\u00e4ufige Krankenhausaufenthalte und das Ersticken am Sekret direkt im &#8220;Heim&#8221;. Nat\u00fcrlich neben der Gefahr der Krankenhauskeime, des Wundliegens, der Vereinsamung, des k\u00f6rperlichen und geistigen Abbaus und so weiter. Das &#8220;Heim&#8221;setting soll in der aktuellen Fassung des Gesetzesentwurfes auch f\u00fcr die Beatmeten bestimmt sein, die wach und klar aber nicht dazu in der Lage sind, einen Klingelknopf selbst zu bedienen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der inzwischen verstorbene Matthias Vernaldi, er war ein sehr erfahrender und umtriebiger Behindertenrechtsaktivist, formulierte: &#8220;F\u00fcr mich konkret w\u00e4re eine station\u00e4re Unterbringung noch schneller als f\u00fcr andere t\u00f6dlich\u2026&#8221; <a href=\"https:\/\/patientenstimme-sma.de\/stimmen\/matthias-vernaldi-fuer-mich-konkret-waere-eine-stationaere-unterbringung-noch-schneller-als-fuer-andere-toedlich\/\">https:\/\/patientenstimme-sma.de\/stimmen\/matthias-vernaldi-fuer-mich-konkret-waere-eine-stationaere-unterbringung-noch-schneller-als-fuer-andere-toedlich\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Klicken Sie den Link noch weiter oben ruhig als erstes an, er verdeutlicht manches \u00fcber &#8220;Heime&#8221;. Und informieren Sie sich bitte weiter, zum Thema gibt es gen\u00fcgend Material, was jedem offen zug\u00e4nglich ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Um nicht l\u00e4nger den Bock zum G\u00e4rtner zu machen (darauf gehe ich sp\u00e4ter ein, und muss dazu doch noch auf die Krankenkassen zur\u00fcck kommen), sollten Sie endlich selbst Betroffene, Beatmete und ihr Umfeld, wirklich anh\u00f6ren, und Konsequenzen daraus ziehen.<br>Matthias Vernaldi wusste schnell, was ihm mit RISG gebl\u00fcht h\u00e4tte. Unter solchen Bedingungen h\u00e4tte er sein relativ hohes Alter gar nicht erst erreicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie viele haben Sie zu sich nach Hause eingeladen, damit Sie, Herr Spahn, mal pers\u00f6nlich einen Tag mit einem Beatmungspatienten verbringen? Ich habe w\u00e4hrend meiner Aktivit\u00e4ten mehrere mitbekommen, die das beabsichtigten.<\/p>\n\n\n\n<p>RISG<\/p>\n\n\n\n<p>Anfangs hie\u00df der Gesetzesentwurf nicht IPReG sondern &#8220;Reha- und Intensivpflegest\u00e4rkungsgesetz&#8221; (RISG). Dies nehme ich gleich an dieser Stelle vorweg: Der Entwurf hat unter dem Druck zahlreicher Proteste auf verschiedenen Kan\u00e4len und den Mahnwachen vor Ort, unter anderem vor dem Bundesministerium f\u00fcr Gesundheit (BMG), mehrere zum Teil sehr, sehr kurzfristige \u00c4nderungen erfahren, auf die ich nur ganz kurz, auszugsweise, eingehen kann. Eine Chronologie aller Ereignisse wird mein Schreiben also nicht. Zu un\u00fcbersichtlich ist auch das Hin- und Her, die fehlende Transparenz Ihrerseits.<\/p>\n\n\n\n<p>Als Laie musste ich dabei den \u00dcberblick verlieren, deshalb beziehe ich mich auf den Ist-Zustand, und auf das, was Ihre Politik bei den Betroffenen angerichtet hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Was vom ersten Entwurf, RISG, geblieben ist, ist seine Sto\u00dfrichtung, ein Kern des Anliegens. Die Exklusion, das Herausreissen aus dem gesellschaftlichen Zusammenhang. Die Vergiftung des gesellschaftlichen Klimas. Darauf ruht mein Augenmerk.<\/p>\n\n\n\n<p>Letztlich immer aus Gr\u00fcnden der Kostenersparnis sollen Beatmungspatienten aus ihren Wohnungen in Sammeleinrichtungen kaserniert werden. Denn um neue Pflegekr\u00e4fte zu gewinnen, muss man Geld in die Hand nehmen, Arbeitsbedingungen verbessern. Covid19 hat auch dies aufgezeigt. Nur, so wird dem Pflegenotstand und dem Verschlei\u00df von Menschen scheinbar gar nicht begegnet.<br>Die Kosten der Versorgungen waren zu Anfang das ausschlaggebende Moment, sp\u00e4ter wird im Entwurf IPReG von &#8220;Alokation&#8221; gesprochen. Doch jetzt greife ich zu weit vor, ein paar erkl\u00e4rende Details folgen bald.<\/p>\n\n\n\n<p>Vor dem Hintergrund der Gedenkfeiern 2019, die sich um den Terror der Nationalsozialisten drehten, bekamen Kosten-Nutzen Kalkulationen, wie sie im Zuge mit RISG angef\u00fchrt wurden, f\u00fcr viele von ihnen aufgeschreckte Kritiker einen sehr merkw\u00fcrdigen Anstrich. Wie etwas ab 1933 bereits einmal Dagewesenes.<\/p>\n\n\n\n<p>Fest steht, Behinderte waren damals die ersten, die aus dem Stadbild verschwunden sind. Die, an denen die T\u00f6tungsmaschinerie erprobt wurde. Sie wurden entmenscht und auf ihre Beeintr\u00e4chtigungen heruntergebrochen.<\/p>\n\n\n\n<p>Als Betroffene vom geplanten Gesetz wurden in dieser Phase \u00f6ffentlichkeitswirksam Menschen im Koma herangezogen, von denen man meinen k\u00f6nnte, dass die Umgebung f\u00fcr sie egal sei (was nicht stimmt), Betrugsf\u00e4lle von Diensten und immer noch die fehlende Sicherheit in der Versorgung werden vom BMG hervorgehoben.<br>Die Pandemie, die dem Entwurf und dem z\u00fcgigen Gesetzgebungsprozess dazwischenkam, hat dann ein weiteres mal verdeutlicht, da\u00df Einrichtungen f\u00fcr die &#8220;Bewohner&#8221; \u00fcberhaupt nicht sicher sind. Im Gegenteil! Das sollte man immer im Hinterkopf behalten.<\/p>\n\n\n\n<p>Viele haben bereits Ihren ersten Entwurf sehr aufmerksam gelesen, und sich dar\u00fcber intensiv ausgetauscht.<\/p>\n\n\n\n<p>Er besagte &#8211; juristisch &#8211; etwas v\u00f6llig anderes als das, was Sie absolut nicht m\u00fcde wurden vor laufender Kamera mantraartig zu betonen, es betr\u00e4fe &#8220;nur&#8221; Komapatienten und Leute die sich nicht \u00e4u\u00dfern k\u00f6nnen. Es betrifft jedoch einfach alle intensivpflegerisch ambulant versorgten.<\/p>\n\n\n\n<p>Es ist f\u00fcr sich genommen bereits ein Skandal, komat\u00f6se Menschen aus ihrer gewohnten Umgebung zu rei\u00dfen, in der sie mit gr\u00f6\u00dferer Wahrscheinlichkeit neurologisch so weit regenerieren k\u00f6nnen, dass sie wieder erwachen. K\u00f6nnten Sie beispielsweise einer Mutter ins Gesicht sagen, dass ihr Kind nun keine Chance mehr hat? Was ist mit den Patienten, die nicht einmal Angeh\u00f6rige, Freunde haben, die sich f\u00fcr sie einsetzen k\u00f6nnen? Letztere Frage ist hier rhetorisch zu verstehen, sie bedarf, so denke ich zumindest, keiner Antwort.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Rede war zu Zeiten von RISG noch von einem &#8220;Bestandsschutz&#8221; der bereits ambulant Versorgten, der sich aber als Fakenews entpuppte. Denn gemeint war eine dreij\u00e4hrige Galgenfrist bis zur Endstation &#8220;Heim&#8221;. Woraufhin vielen Kritikern aufgefallen ist, dass diese &#8220;Heime&#8221; derzeit auch noch gar nicht erbaut sind, um die Opfer Ihrer Politik unterzubringen. Seltsam? Aber wahr! Der sogenannte Bestandsschutz ist ganz herausgenommen worden.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein zentraler Begriff um RISG\/IPReG ist &#8220;Weaning&#8221;. Damit ist das Entw\u00f6hnen von Beatmungsmaschinen gemeint. Ohne valide Datenlage brachten Sie k\u00fchn die steile These ins Spiel, dass es m\u00f6glich sei 70% aller Patienten zu weanen, damit sie ohne Beatmung weiterleben k\u00f6nnen. Laut dem MDR gibt es nicht einmal Daten \u00fcber die Anzahl der zuhause lebenden Beatmungspatienten. Eine der Zahlen war f\u00fcnfzigtausend, die auf etwa zwanzigtausend herunterkorrigiert werden musste. Eine Anfrage der Gr\u00fcnen enth\u00fcllte, dass dem Gesetz jedes statistische Fundament fehlte. Kurz zusammengefasst: Der Entwurf wirkte auf mich zunehmend bestenfalls wie ein Schu\u00df ins Blaue. Aber sind Sie wirklich so naiv?<\/p>\n\n\n\n<p>An dieser Stelle \u00fcberspringe ich jetzt aus Kraft und Termingr\u00fcnden eine Menge, und wende mich einfach der letzten, nun aktuellen Fassung von IPReG zu.<\/p>\n\n\n\n<p>Vorab noch etwas Pers\u00f6nlicheres: Zum Schreiben nutze ich eine Bildschirmtastatur, die ich \u00fcber die Maus bediene. Das ist langsam und m\u00fchselig. Fr\u00fcher konnte ich mit zehn Fingern blind auf der Tastatur tippen, die k\u00f6rperliche Beeintr\u00e4chtigung schreitet fort. Alles kostet zunehmend Kraft, die ich anders als in die K\u00e4mpfe mit der Au\u00dfenwelt einsetzen w\u00fcrde und m\u00fcsste. Je st\u00e4rker man beeintr\u00e4chtigt ist, desto weniger kann man es sich erlauben, in &#8220;Heimen&#8221; zu leben, wie die Erfahrung zeigte. Das wei\u00df ich, weil ich solche Einrichtungen von fr\u00fcher kenne, als &#8220;Bewohner&#8221;, und auch aus anderen Quellen.<\/p>\n\n\n\n<p>IPReG<\/p>\n\n\n\n<p>Als RISG zu IPReG wurde, habe ich mich bereits unter anderem in der Facebook-Gruppe &#8220;Freiheit f\u00fcr die G\u00e4nsegurgel&#8221; eingebracht. Beim allsonnt\u00e4glichen &#8220;Twittersturm&#8221; dieser Gruppe habe ich, so regelm\u00e4\u00dfig wie es mir m\u00f6glich war, mein Getwitter beigesteuert. Unter dem Hashtags #NoIPReG und #noRISG gibt es auf Twitter nun seit geschlagen sieben Monaten Hinweise, Aufkl\u00e4rung und Kritik zu IPReG.<br>Die phonetische N\u00e4he von RISG zu RISK war ein Anlass f\u00fcr Wortspiele. Als der Name des Gesetzes ge\u00e4ndert wurde, war der Hashtag #noRISG l\u00e4ngst viral gegangen und in den Twittercharts pr\u00e4sent. Auf IPReG reimt sich Dreck und der neue Hashtag lautet nun #noIPReG. Das haben wir wieder in die Charts gebracht. Dicke Bretter, Sie erinnern sich?<\/p>\n\n\n\n<p>Hier etwas aktuell publiziertes zu der jungen Frau, die &#8220;Freiheit f\u00fcr die G\u00e4nsegurgel&#8221; gegr\u00fcndet hat, lesenswert und erhellend, finde ich:<br><a href=\"https:\/\/ze.tt\/warum-sarah-angst-hat-gegen-ihren-willen-ins-pflegeheim-zu-muessen-behinderung-ipreg-gesetz\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/ze.tt\/warum-sarah-angst-hat-gegen-ihren-willen-ins-pflegeheim-zu-muessen-behinderung-ipreg-gesetz\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Meine Aufforderung: H\u00f6ren Sie ihr endlich zu!<\/p>\n\n\n\n<p>Endlich komme ich zum Begriff &#8220;Alokalisation&#8221;, der von Ihnen angef\u00fchrt wird. Gemeint ist im Zusammenhang mit IPReG das Binden von (Fach)Pflegekr\u00e4ften an station\u00e4re Einrichtungen, &#8220;Heime&#8221;.<\/p>\n\n\n\n<p>Da Pflegekr\u00e4fte knapp sind, sollen sie als Ressourcen dorthin verschoben werden. Doch so einfach ist das alles nat\u00fcrlich nicht. Wer versorgt die, die weiter zuhause leben? Was ist mit den Kr\u00e4ften, die nicht (mehr) in Einrichtungen arbeiten k\u00f6nnen oder wollen? Kennen Sie den Begriff #Pflexit nicht? Vor Corona h\u00e4tte wohl ein Drittel der Besch\u00e4ftigten bei meinem Pflegedienst dem Beruf den R\u00fccken gekehrt, wenn Sie gedr\u00e4ngt w\u00fcrden, in Heimen zu arbeiten, jetzt, durch Covid19 kann sich diese Zahl ge\u00e4ndert haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Wer etwas dar\u00fcber wei\u00df, wie es aktuell in vielen Einrichtungen zugeht, kann sich ausrechnen, dass nun noch wenigere das Interesse oder die Kraft dazu haben, sich solchen Zust\u00e4nden auszusetzen oder sich daf\u00fcr zu opfern. Weder die Arbeitskr\u00e4fte noch die Behinderten. IPReG ist ein Ausdruck des \u00fcber Jahrzehnte zunehmenden Drucks zur Arbeitszeitverdichtung, der \u00f6konomisch abgearbeiteten &#8220;Patienten&#8221;. Angefangen bei der sogenannten Pflege&#8221;Versicherung&#8221;, mit der die Kommerzialisierung und Limitierung des Rechtes auf Gesundheit in den 90ern vorangetrieben wurde. IPReG ist ein weiteres, neues Synonym f\u00fcr den Pflegenotstand und seine Nicht(!)l\u00f6sung.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch beim Durchdr\u00fccken der &#8220;Pflegeversicherung&#8221;, SGB XI, wurde die Existenz behinderter normaler Menschen ausgeklammert. Damals vor 25 Jahren gab es ebenfalls Verzweiflung und Proteste, in Folge des SGB XI neue Versorgungsprobleme, jedoch l\u00e4ngst nicht so gute Vernetzungsm\u00f6glichkeiten der Betroffenen, und somit nicht die M\u00f6glichkeiten, \u00fcber soziale Netzwerke wie Facebook, in der Bev\u00f6lkerung ein Bewusstsein f\u00fcr die Probleme und Zusammenh\u00e4nge zu schaffen.<br>Wenn heute Menschen unter IPReG leiden, und das tun wir, wie Sie meinem offenen Brief ja entnehmen konnten, machen wir den Mund auf!<\/p>\n\n\n\n<p>Die Zust\u00e4nde sind bekannterweise in den Krankenh\u00e4usern katastrophal. Wozu das w\u00e4hrend der Pandemie im Detail gef\u00fchrt hat, welche Zusammenh\u00e4nge es gibt, f\u00fchre ich nicht aus. Das ginge zu weit vom Thema dieses Schreibens weg. Wir wollen einfach keine lebenslange Hospitalisierung und meiden Krankenh\u00e4user dar\u00fcber hinaus aus guten Gr\u00fcnden, doch genau dort f\u00fchren Pflegeeinrichtungen \u00fcber kurz oder lang immer wieder hin, als direkte Folge des &#8220;Wohnens&#8221; im &#8220;Heim&#8221;!<\/p>\n\n\n\n<p>Keine Privatsph\u00e4re, keine Sexualit\u00e4t, kein Studium, keine Arbeit, keine Hobbys, kein Miau f\u00fcr mich, kein\u2026 Alles das &#8211; und noch mehr Unzumutbarkeiten &#8211; wollen wir nicht ertragen. F\u00fcr viele w\u00e4re es das Ende und die Entscheidung gegen die invasive Beatmung.<br>Es ist v\u00f6llig absehbar, dass Betroffene in Zukunft, um nicht ins &#8220;Heim&#8221; zu m\u00fcssen, die erforderliche Beatmung mit schlimmen medizinischen Folgen vor sich herschieben w\u00fcrden, um den niederschmetternden Folgen zu entgehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Unterschied zum RISG sollen nun unterm Strich die Kostentr\u00e4ger (!), also die Krankenkassen, dar\u00fcber entscheiden, bei wem die Pflege &#8220;tats\u00e4chlich und dauerhaft&#8221; sichergestellt ist, ohne diese Pflege dann (wie bisher) sicherstellen zu m\u00fcssen! Pflegenotstand, Coronakrise &#8211; wo ist die Pflege also sichergestellt? Zuende zu denken, was das in der Praxis bedeuten kann, ist nicht schwierig. Nehmen Sie sich etwas Zeit daf\u00fcr. Doch ich habe den Eindruck, Sie wissen es l\u00e4ngst. &#8220;Tats\u00e4chlich&#8221; und &#8220;Dauerhaft&#8221; sind, laut Anw\u00e4lten, Begriffe, die zuvor juristisch nicht einmal klar definiert wurden. Wir k\u00f6nnen uns die Folgen denken, Zwangseinweisungen. Als juristischer Laie habe ich nur noch keine Vorstellung davon, wie die K\u00e4mpfe um Menschenw\u00fcrde und Autonomie unter IPReG aussehen w\u00fcrden.<\/p>\n\n\n\n<p>Nicht vergessen zu erw\u00e4hnen will ich, dass Sie das elementare Grundrecht auf die Unverletzlichkeit der Wohnung aushebeln wollen.<br>Wer zur Begutachtung der Versorgungssituation keine Fremden in die Wohnung lassen will, soll einfach ins Heim abgeschoben werden, um dort begutachtet zu werden, wo es kein Privatleben gibt. Das beabsichtigte Entziehen von Grundrechten m\u00fcsste eigentlich \u00fcberall die Alarmglocken schrillen lassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich bin wieder ersch\u00f6pft, deshalb schlie\u00dfe ich meinen Brief nun und appeliere an Vernunft und Menschlichkeit. Gewinner von IPReG w\u00e4ren private &#8220;Heim&#8221;Betreiber, die Einrichtungsketten aufkaufen, damit sie Rendite abwerfen. Gelder, die Beitragszahler erarbeitet haben, und f\u00fcr ihre Versorgung, unter anderem im Alter, gedacht waren, w\u00fcrden aus dem Geldverkehr gezogen und in privaten H\u00e4nden akkumuliert werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich schlie\u00dfe nun mit den Worten meines ersten offenen Briefes: Rudern Sie bitte zur\u00fcck!<\/p>\n\n\n\n<p>Ad hock noch weitere Links, die angetan sind, weiter Licht ins Dunkel zu bringen:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><a href=\"https:\/\/bvkm.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/bvkm_stellungnahme-zum-ipreg.pdf\">https:\/\/bvkm.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/bvkm_stellungnahme-zum-ipreg.pdf<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"https:\/\/abilitywatch.de\/2020\/02\/12\/aenderungsvorschlaege-ipreg\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/abilitywatch.de\/2020\/02\/12\/aenderungsvorschlaege-ipreg\/<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"https:\/\/www.change.org\/p\/lasst-pflegebed%C3%BCrftigen-ihr-zuhause-stoppt-das-intensivpflegest%C3%A4rkungsgesetz-jensspahn-bmg-bund\/u\/24966171\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.change.org\/p\/lasst-pflegebed%C3%BCrftigen-ihr-zuhause-stoppt-das-intensivpflegest%C3%A4rkungsgesetz-jensspahn-bmg-bund\/u\/24966171<\/a> Unterschriftensammlung, bitte unterschreiben!<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Manfred Schwarz<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Lieber Herr Jens Spahn, da w\u00e4ren wir dann wieder. Inzwischen bin ich 49 Jahre alt und lebe weiterhin mit meinem Mann und dem innig geliebten Kater &#8216;Miau&#8217; in Mainz. Genau so stelle ich mir meine Zukunft auch vor, wie f\u00fcr Menschen \u00fcblich. Auf meinen ersten offenen Brief zum leider immer noch akuten Thema, der weiter [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":12781,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"only-view","format":"standard","meta":{"activitypub_content_warning":"","activitypub_content_visibility":"","activitypub_max_image_attachments":0,"activitypub_interaction_policy_quote":"anyone","activitypub_status":"","footnotes":""},"categories":[1],"tags":[8],"class_list":["post-14834","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-thema","tag-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/smartunity.space\/stories\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14834","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/smartunity.space\/stories\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/smartunity.space\/stories\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smartunity.space\/stories\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smartunity.space\/stories\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=14834"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/smartunity.space\/stories\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14834\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":15917,"href":"https:\/\/smartunity.space\/stories\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14834\/revisions\/15917"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smartunity.space\/stories\/wp-json\/wp\/v2\/media\/12781"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/smartunity.space\/stories\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=14834"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/smartunity.space\/stories\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=14834"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/smartunity.space\/stories\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=14834"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}